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Venezuela im Umbruch

Frankfurt/Main: Zur aktuellen Lage des revolutionären Prozesses

Der Präsident Venezuelas und erklärte Antikapitalist Hugo Chávez propagiert seit seiner Rede beim Weltsozialforum 2005 den "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" als Vertiefung der "Bolivarischen Revolution", die seine Bewegung unter Berufung auf den Befreiungshelden Simón Bolívar 1999 einleitete. Mittels umfangreichen Sozialprogrammen konnte die Armut seitdem bereits deutlich reduziert werden. In Zukunft sollen zudem kommunale Selbstverwaltungsstrukturen den korrupten Staatsapparat ablösen, Ziel ist der "Kommunale Staat" und eine Transformation des wirtschaftlichen Modells hin zu kollektivem Eigentum mit basisdemokratischer Kontrolle.

Alle Bereiche der Gesellschaft befinden sich heutzutage im Umbruch und neue Herausforderungen und Widersprüche treten auf. Soziale Bewegungen und die chavistische Massenpartei Partido Socialista Unido de Venezuela (PSUV) diskutieren den Übergang zum Sozialismus venezolanischer Prägung. Dabei sind sie mit traditionellen Problemen des Landes wie Korruption, Import-Abhängigkeit und Ölwirtschaftsdominanz konfrontiert. Außerdem gilt es, Alltagsprobleme der Bevölkerung in den Griff zu bekommen, während das Land unter einer lang anhaltenden Dürre leidet und die Folgen der Weltfinanzkrise auch Venezuelas Wirtschaft bremsen.

amerika21.de-Redakteur Maxim Graubner gibt einen Einblick in die aktuelle Situation in Venezuela. Im November und Dezember 2009 besuchte er das Land bereits zum vierten Mal.

 

Termin 15.02.2010 - 19:30 — 15.02.2010 - 22:00
Veranstalter Club Voltaire, Linkes Forum Frankfurt, Venezuela-Soli ffm, amerika21.de, isl
Ort Frankfurt/Main
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main
Veranstaltungs-Art Informationsveranstaltung
Link http://www.club-voltaire.de

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